Playboi Carti Type Beats machen
Die Lit, Whole Lotta Red, Music. Drei Ären, drei Drum-Schablonen.
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50%
Die Carti-Ären-Evolution
Der Playboi-Carti-Katalog hat drei deutliche Produktions-Ären durchlaufen, jede mit eigener Drum-Schablone: • Self-Titled / Die Lit (Pi'erre Bourne) — bouncy, melodisch, plugg-beeinflusster Trap bei 130–160 BPM • Whole Lotta Red (F1lthy, Art Dealer) — aggressiv, verzerrt, Punk-Rage-Energie bei 140–160 BPM • Music / Opium-Ära (F1lthy, Ojivolta, Cardo, Bnyx) — Rage mit Hyperpop-Einschlag, maximalistisch, 140–160 BPM Das Hero-Pattern oben ist die Whole-Lotta-Red-Schablone — die Rage-Schablone, die ein ganzes Subgenre definiert hat und sich bis Ken Carson, Destroy Lonely, Yeat, Che und OsamaSon zieht. Die zwei Player drunter zeigen die Die-Lit-/Plugg-Variante und die Opium-/Maximalist-Variante.
Die Lit / Plugg — Pi'erre Bourne Bounce
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3
Pi'erre Bourne hat den frühen Carti-Sound auf Self-Titled und Die Lit definiert. Das ist kein Rage — das ist sauberer, melodischer, plugg-beeinflusster Trap, der bounct. Die 808 hat mehr Bewegung als Standard-Trap (ein Extra-Hit auf Step 15 zieht in den nächsten Takt), die Snare bleibt clean auf Beat 3, und die HiHats laufen auf glatten 8teln statt durchgehender 16tel. Nur ein Triolen-Roll am Bar-Ende. Tempo liegt bei 145–160 BPM, aber die Energie ist eher bouncy als aggressiv — helle Synths, simple wiederholte Melodien, viele Vocal-Ad-Libs über den Drums. Producer in dieser Spur: Pi'erre Bourne (der Architekt), MexikoDro, StoopidXool und die breitere Plugg-/Internet-Rap-Szene, die aus seinem Stil gewachsen ist. „Magnolia“, „Shoota“ und „Right Now“ wohnen hier.
Opium / Modern Rage — Build-Roll in den Drop
BPM
50%
Das Music-Album und das Opium-Roster (Ken Carson, Destroy Lonely) nehmen die Whole-Lotta-Red-Schablone und treiben die Rolls ins Extreme. Das Drum-Skelett bleibt identisch zum Hero — verzerrter 808-Bounce, Snare-Stutter, 16tel-HiHats — aber das Bar-Ende kriegt einen Roll-on-Roll-Buildup: ×4-Ramp-up auf Step 13, dann ×6-Ramp-up auf Step 15, der als dichter Burst in den nächsten Downbeat entlädt. Ramp Up nehmen, nicht Down — Rage-Beats bauen auf, sie zerfallen nicht. Producer in dieser Spur: F1lthy (der Throughline seit WLR), Ojivolta, Cardo, Bnyx, TM88, Wheezy, Southside. Hyperpop-Einflüsse schleichen sich rein über zerblasene Distortion und pitch-gebogene Synth-Leads. Die Rolls sind keine Deko — sie SIND das Arrangement.
808-Bass — verzerrt und aggressiv
Saubere 808s funktionieren für die Rage-Schablone nicht. Lad ein heavy gesättigtes 808-Sample (oder sättige ein sauberes), pitch es tief (–3 bis –7 Halbtöne vom Grundton) und lass es clippen — in diesem Genre IST Distortion der Sound. Patterns simpel halten: max. 2–3 Noten. Das 808-Pattern hat Bounce — keine gleichmäßig verteilten Hits. Der Abstand zwischen Step 1 und 7 erzeugt ein torkelndes Feel, das zur aggressiven Energie passt. Tracks wie „Stop Breathing“ und „Rockstar Made“ — die 808s grooven nicht, sie punchen.
Häufige Fragen
Standard-Trap sitzt typisch bei 130–145 BPM mit saubereren 808s und entspannteren HiHat-Patterns. Rage pusht das Tempo auf 140–160 BPM, fährt verzerrt clippende 808s, scharfe aggressive Snares und durchgehende HiHat-Aktivität mit häufigen Rolls. Trap kann laid-back und melodisch sein. Rage entspannt nie — jedes Element greift an.
Die-Lit-Ära: die meisten Tracks zwischen 130–160 BPM (Signature-Songs wie „Right Now“ bei 156, „Fell In Luv“ bei 163). Whole Lotta Red: 140–160 BPM (Rockstar Made: 150, Stop Breathing: 155, Slay3r: 140, New Tank: 151). Das Music-Album hält eine ähnliche Range. Ziel sind 150–155 BPM als Rage-Sweet-Spot.
Ära für Ära: Pi'erre Bourne hat den frühen Sound definiert (Self-Titled, Die Lit). F1lthy und Art Dealer waren die Hauptproducer hinter Whole Lotta Red, mit Pi'erre Bourne, Wheezy, Maaly Raw, Lil 88 und Richie Souf für einzelne Tracks. Das Music-Album (2025) hat zu Ojivolta, Cardo, F1lthy, Bnyx, Metro Boomin, Wheezy, TM88 und Southside erweitert. F1lthy ist der Throughline des modernen Rage-Sounds.