Metro Boomin Type Beats machen
If Young Metro don't trust you ... der Sound, der modernen Trap geprägt hat.
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Der Metro-Boomin-Sound
Der Metro-Boomin-Sound (Future, 21 Savage, Travis Scott, The Weeknd) steht auf fünf Säulen: • Düsterer, schwerer 808-Bass — langes Sustain, gepitcht für Basslines • Minimale aber präzise HiHat-Patterns mit signature Triolen-Rolls • Halftime-Snare (nur auf Beat 3) • Atmosphärische Pads und schaurige Melodien on top • Platz — Stille als Instrument Das Hero-Pattern oben ist die kanonische Schablone bei 140 BPM. Die 808 hält Beat 1 und Step 11 (das schiefe „und-a von 3“), die Snare landet auf Beat 3, und die 8tel-HiHats laufen gerade — bis auf zwei Triolen-Rolls als Mid-Bar-Pickup und Bar-Ende-Fill. Tempo zementiert bei 140–145 BPM.
Das 808-Pattern
Die 808s sind sparsam, aber schwer, und halten über mehrere Steps. Lad ein langes, gehaltenes 808-Sample, schalt Loop-Mode an, damit sie zwischen den Hits weiterklingt, und pitch sie –2 bis –5 Halbtöne runter für das subterrane Grollen. Für die Bassline kopierst Du die 808 auf 3–4 Pads in verschiedenen Pitches. Sequence sie zu einer simplen 2- bis 3-Noten-Melodie. Nur Moll-Tonarten — der Metro-Boomin-Sound lebt fast komplett in Moll.
Metro-Style-808s in Padwolf bauenDie „Mask Off“-Variante — Build-Up-Roll
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Das „Mask Off“-Pattern (Future, 2017) nimmt die Standard-Metro-Schablone und packt am Ende jedes Takts einen beschleunigenden Roll-Fill drauf — ×4-Ramp-up auf Step 13, gefolgt von einem ×3-Ramp-down auf Step 15. Der Ramp-up baut Spannung; die Triole schließt sie. Zwei Rolls direkt vorm Bar-Reset geben dem Beat seinen signature Push in den nächsten Downbeat. So programmierst Du die Rolls selbst: Step 13 anklicken, in der Toolbar auf Step, Subdivision ×4 und Ramp Up. Step 15 anklicken, ×3 und Ramp Down. Padwolf packt Mikro-Timing-Jitter und Pitch-Drift drauf, damit die Rolls nicht roboterhaft klingen — die Metro-Signatur sind Rolls, die menschlich tight klingen, nicht maschinen-perfekt.
Drums und Arrangement
Eine Snare auf Beat 3 (Step 9). Pack einen Clap drunter für Breite. Nimm eine scharfe, digitale Snare — nicht warm, nicht vintage. Kein separates Kick-Sample nötig — lass die 808 sowohl Bass als auch Kick erledigen. Der Transient der 808 ist die Kick. Arrangier mit A/B-Blöcken: Block A ist das Haupt-Pattern. Block B lässt die HiHats weg oder packt eine Extra-Snare drauf für Variation. Modus auf AAAB, damit sich das Pattern jeden vierten Takt ändert — diese sanfte Long-Form-Variation hält einen Metro-Style-Loop über 16 Takte interessant.
Häufige Fragen
Metro nutzt diverse Custom-808s, aber sein signature Bass ist nah an der „Spinz 808“ — eine lange, schwere, verzerrte 808 mit starkem Pitch-Envelope. Such nach „Spinz 808 free“ oder „Metro Boomin 808 kit“ für ähnliche Sounds.
Metro nimmt ein sehr kurzes, tightes Closed-HiHat-Sample ohne Tail. So bleiben die schnellen Rolls sauber getrennt. Lange HiHat-Samples verschwimmen bei hohen Subdivisions.