Profi
Neo-Soul / Alternative HipHop

Tyler the Creator Type Beats machen

Von Bastard bis Chromakopia. Jazzig, bouncy, komplett eigenständige Drum-Programmierung.
Tyler-Schablone bei 95 BPM, 60 % 1/16-Swing. Snare auf 2 und 4 um 18 ms verschleppt; HiHat-Reihe wechselt 100 %/55 %, sodass die Downbeats akzentuieren und die Stutter-Steps (3, 11) auf 70 % fallen. Gespielt, nicht programmiert.
Tempo

BPM

Swing

65%

Level

Bar
Loop
Edit
1
2
3
4
5
6
7
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15
16
Kick
Snare

Hat

Der Tyler-Sound

Tyler the Creators Produktions-Schablone (selbst produziert, mit Pharrell und J Dilla als Hauptbezugspunkten) ist anders als bei jedem anderen Rapper: • Jazz- und Soul-beeinflusste Akkorde — 7s, 9s, erweiterte Harmonien • Bouncy, synkopierte Drums — näher an Neo-Soul als an Trap • Warme analoge Sounds — vintage Keys, Bass-Gitarren-Samples • Swing ist Pflicht — nichts läuft straight • Dynamisches Arrangement — Beats entwickeln sich, droppen weg, bauen wieder auf Das Hero-Pattern oben ist die kanonische Schablone bei 95 BPM. Das Kick-Pattern ist synkopiert — die Doppel-Kick auf Step 11–12 gibt dem Beat seinen Bounce. Das HiHat-Pattern ist absichtlich unregelmäßig, kein gerades Raster. Und der Swing ist das Geheimnis — 58–62 % auf den 16teln. Ohne Swing klingt das Pattern roboterhaft. Mit 60 % Swing fängt es an zu nicken. Tempo: 80–110 BPM.

Die Bouncy-Drums ausprobieren

Sound-Auswahl

Tyler-the-Creator-Drums sind warm und organisch: • Kick: weich, warm — keine 808. Denk an Jazz-Kick oder Vinyl-Sample-Kick. • Snare: Mid-Range-Crack mit Body. Nicht scharf oder digital. • HiHat: echte aufgenommene HiHat, keine Maschine. Leicht andere Velocity bei jedem Hit. • Dazu: Tambourine auf den Offbeats, Shaker leise für Textur. Lad die HiHat auf zwei Pads mit leicht unterschiedlichem Pitch (+1 und –1 Halbton). Wechsel im Sequencer zwischen beiden für klangliche Abwechslung — diese kleine Inkonsistenz lässt die Drums gespielt klingen, nicht programmiert.

Der Pharrell-Einfluss

Tyler hat viel von Pharrell gelernt. Die gemeinsame DNA: • Vier-Noten-Bass-Patterns, die Melodie bauen • Drums, die bouncen statt zu hauen • Swing, der menschlich klingt, nicht programmiert • Platz und Dynamik vor Dichte Kopier deinen Bass auf 4 Pads in unterschiedlichen Tonhöhen und sequence eine repetitive 4-Noten-Bass-Melodie. Der Bass ist hier ein melodisches Instrument, nicht nur Low End. Nutz AB-Mode: Block A ist die Strophe (simpler). Block B packt Extra-Perc drauf und verdoppelt das HiHat-Pattern für Refrain-Energie.

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Häufige Fragen

58–62 % in 1/16-Auflösung. Tylers Beats grooven heftig — näher an Dilla-Territorium als an Trap. Starte bei 60 % und justier nach Gehör. Wenn's zu steif klingt, push auf 62 %. Wenn's betrunken klingt, zieh auf 58 % zurück.

Für die Drums absolut — die Patterns oben geben Dir den rhythmischen Feel. Für Melodien und Akkorde solltest Du idealerweise grundlegende 7-Akkorde kennen, aber Du kannst gesampelte Jazz-Loops als Startpunkt nehmen und Drums drumherum bauen.