Fortgeschritten
Trap / Ambient

Travis Scott Type Beats machen

Rodeo, Astroworld, Utopia — der psychedelische Trap-Sound zerlegt.
138 BPM. Die Travis-Scott-Schablone — sparsame Trap-Drums mit Snare auf Beat 3, um 20 ms verschleppt. HiHat-Akzente landen auf den Beats, Offbeats sitzen auf 45 %, damit die Atmosphäre Platz zum Atmen hat. ×3-Ramp-Down-Roll schließt den Takt.
Tempo

BPM

Swing

50%

Level

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808
Snare

Hat

3

Pad

Die Travis-Scott-Ästhetik

Der Travis-Scott-Sound (Mike Dean, WondaGurl, Chase B, Metro Boomin, Allen Ritter) ist Trap mit psychedelischem Twist: • Düstere, atmosphärische Pads und Reverb-getränkte Texturen • Schwere 808s mit Pitch-Bends • Aggressive Drums, aber mit Platz und Dynamik • Layered Perc — metallische Texturen, Shaker, FX-Hits, nicht nur HiHats • Der Beat atmet — Sektionen droppen weg und kommen wieder Das Hero-Pattern oben ist das Standard-La-Flame-Drum-Skelett. Was es zu einem Travis-Scott-Beat macht, sind nicht die Drums — sondern die Atmosphäre drumherum. Tempo: 130–145 BPM.

Atmosphäre bauen

Travis-Scott-Beats fangen mit Textur an, nicht mit Drums. Lad atmosphärische Sounds auf Pads: • Pad 1–4: dunkle Synth-Pads oder Samples (–3 bis –7 Halbtöne runterpitchen für Dunkelheit) • Pad 5: Ambient-Noise oder Texture-Loop (Loop-Mode an) • Pad 6: Reversed Cymbal oder Riser für Übergänge Pitch-Shifting ist die zentrale Technik. Nimm irgendein Synth-Pad-Sample und pitch es runter — Padwolfs Per-Pad-Semitone-Regler macht aus hellen Sounds in einem Move dunkle, schaurige Texturen.

Die „Sicko Mode“-Variante — Layered Percussion

138 BPM. Astroworld-Layered-Schablone — gleiches Drum-Skelett mit metallischer Perc-Line auf Offbeat 7 und 15 (Ghost-Velocity, 20 ms Transient-Skip auf Step 15 hält den zweiten Hit weicher). Snare zieht 20 ms; HiHat-Dynamik trägt den Puls.
Tempo

BPM

Swing

50%

Level

Bar
Loop
Edit
1
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12
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15
16
808
Snare

Hat

3

Perc

Die Astroworld-Schablone packt eine Perc-Schicht auf den Standard-Trap-Drum-Stack — lad einen Rim Shot oder metallischen FX-Hit auf ein viertes Pad und sequence ihn auf Offbeats (versuch Step 7 und 15), um den Platz zu füllen, den die HiHats offen lassen. Das Extra-Texturelement gibt „Sicko Mode“, „Stargazing“ und „No Bystanders“ ihre Tiefe. HiHat-Rolls sparsam einsetzen — nur ×3 auf Step 15, Ramp Down. Der Travis-Sound ist nicht so roll-lastig wie Metro Boomin oder Southside. Die Drums sollen sich anfühlen, als säßen sie IN der Atmosphäre, nicht obendrauf. Pack eine Open HiHat auf Step 5 oder 13 in eine Mute Group mit der Closed HiHat für ein schnelles Choke, das den Takt punktet.

Travis-Scott-Type-Beats machen

Die 808-Behandlung

Travis-Scott-808s haben Charakter. Nimm verzerrte oder gesättigte 808-Samples — keine sauberen Sinuswellen. Kopier die 808 auf mehrere Pads in verschiedenen Pitches für eine 2- bis 3-Noten-Bassline, nur Moll (e-Moll und c-Moll dominieren den Katalog). Lass die 808 mit Loop-Mode sustainen für lange Tails, die den Platz zwischen den Hits füllen. Die 808 hier gleitet schon in jede Note hinein — das ist der Großteil des Slide-Sounds. Für größere Sprünge sequencest Du zwei 808-Pads auf aufeinanderfolgenden Steps in unterschiedlichem Pitch. Der schnelle Pitch-Wechsel liest sich im Kontext als Slide — der schwere Reverb im finalen Mix glättet die Stufen.

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Häufige Fragen

Metro ist präzise und minimal — saubere Drums, tighte Rolls, Platz. Travis ist atmosphärisch und psychedelisch — gelayerte Texturen, Reverb, Pitch-Effekte. Metros Beats sind skelettartig. Travis-Beats sind dicht und stimmungsvoll. Beides ist Trap, aber das Vibe ist komplett anders.

Schwerer Reverb auf allem, runtergepitchte Vocal-Samples, verzerrte 808s und sparsame, aber harte Drums. Der Kern: der Beat soll sich anfühlen wie ein Raum, in den Du reinläufst, nicht wie ein Pattern, das Du hörst. Atmosphärische Sounds layern und atmen lassen.