Arturia MiniLab im Browser
Der MiniLab hat sich millionenfach verkauft, weil er die Basics amtlich macht — 25 Keys, 8 Pads, acht Encoder, USB. Padwolf gibt all dem ein kostenloses Zuhause ohne Installation und macht aus dem MiniLab einen 16-Pad-Sketchpad mit echtem Keyboard obendrauf.
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Was MiniLab + Padwolf konkret bringt
• 8 Pads → untere Hälfte der 16. Der MiniLab hat 8 velocity-sensitive Pads im 2×4-Layout. Padwolf legt sie auf die unteren zwei Reihen seines 16-Pad-Grids; die Bank-Buttons springen in die obere Hälfte für 8 weitere Sounds. • 25 Keys für Melodie. Die schmalen Tasten des MiniLab sind super für einfingrige Basslines und Chord Stabs. Über Pitch pro Step in Padwolf fängst du ein, was du gespielt hast. • Volle Velocity, Pads wie Keys. Padwolf liest 1–127 auf jedem Treffer und macht daraus Lautstärke pro Note. Ghost Notes bleiben hörbar. • Acht Encoder, sichtbar im Tester. Die MiniLab-Encoder senden CCs. Padwolfs MIDI-Tester zeigt sie an, damit du den Controller end-to-end checken kannst, bevor du aufnimmst. CC → Pro-Pad-Parameter-Mapping steht auf der Roadmap. • Step-Sequencer mit A/B und Swing. Vier Takte auf den Pads einspielen, aufs 16-Step-Grid wechseln, 60 % Swing einstellen, als WAV/FLAC/OGG exportieren. • Chromebook-tauglich. Class-compliant MIDI + Browser-only-Host = der MiniLab läuft auf einem 300-Euro-Chromebook genauso wie auf einem MacBook Pro.
Drei Klicks bis zum Sound
1. Per USB einstecken. Kein Arturia-Treiber für den Browser nötig. Der MiniLab fährt hoch, das OS sieht ihn als MIDI. 2. Padwolf aufmachen, MIDI erlauben. padwolf.app → Connect MIDI → einmal erlauben. Der MiniLab erscheint in der Geräteliste. 3. Pad drücken. Das untere linke MiniLab-Pad triggert Padwolf-Pad 1. Wenn das Mapping etwas verschoben sitzt, sind die Base-Note-Buttons direkt da — und der MIDI-Tester zeigt live, was dein Controller wirklich sendet.
MiniLab erst testenWo die Keys ihre Stärke ausspielen
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Acht Pads reichen für ein Drum-Kit. Fünfundzwanzig Keys machen aus dem MiniLab erst ein Sketch-Instrument statt eines reinen Pad-Controllers. Padwolfs Pitch pro Step lässt ein einzelnes Pad eine ganze melodische Linie tragen — Noten auf den Keys finden, in die Pitch-Spalte tippen, fertig. Das Pattern unten nutzt ein Pad für eine 140 BPM Trap-808-Melodie und drei für die Drums.
Für wen das ist
MiniLab-Besitzer, die Analog Lab nie aufgemacht haben. Wenn dir die mitgelieferte Software zu viel war, ist Padwolf das Gegenteil — 16 Pads, Sequencer, Play-Button. Fünf Minuten vom Einstecken bis zum ersten Loop. Neuer Laptop, noch nichts installiert. Padwolf läuft in dem Moment, in dem ein MiniLab eingesteckt wird. Keine Treiber, keine Lizenzkeys, kein Account. Der schnellste Weg von der leeren Maschine zum spielenden Beat. Unterricht und Demos. Ein 109-Euro-MiniLab, ein Schul-Chromebook, ein Browser-Tab. Echtes Finger Drumming für jeden Schüler im Raum, ohne IT-Rechte und ohne App-Store-Accounts.
Häufige Fragen
MiniLab MK2, MK3 und MiniLab 3 sind alle class-compliant USB-MIDI-Controller und laufen direkt mit Padwolf im Browser. Der originale MiniLab läuft ebenfalls auf Systemen, auf denen das OS ihn als MIDI erkennt.
Nein. Das sind Arturias eigene Apps. Padwolf liest Web MIDI direkt — es muss keine Arturia-Software installiert sein, damit der Controller im Browser geht.
Die Encoder des MiniLab senden MIDI-CC-Nachrichten, die Padwolfs MIDI-Tester anzeigt. Aktuell mappt Padwolf CCs nicht in Echtzeit auf Pad-Parameter, aber Encoder → Pitch und Filter pro Pad ist auf der Roadmap.
Standardmäßig senden die Keys des MiniLab Noten außerhalb der Pad-Range von Padwolf. Keys bleiben melodisch, Pads rhythmisch — genau das willst du. Wenn du das ganze Keyboard über Pads laufen lassen willst, schiebst du die Base Note in Padwolf durch die Bank-Ranges.
Sustain-Pedale senden MIDI CC 64. Padwolf reagiert aktuell nicht auf Sustain — Pads sind One-Shot oder Loop, kein Gate. Der MIDI-Tester bestätigt aber, dass das Pedal sauber verkabelt ist.
Beide liegen mit dem MiniLab per USB und Web-Audio-Output deutlich unter 15 ms Round-Trip. Mac mit Chrome läuft tendenziell am rundesten; Windows liegt gleichauf, der OS-Audio-Stack legt nur ein paar ms drauf.