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Step-Sequencer Tutorial

Wie funktioniert ein Step-Sequencer? Die Grundlage fast jeder Beat-Software — einfach erklärt.

Was ist ein Step-Sequencer?

Ein Step-Sequencer ist eine grafische Darstellung eines Takts, aufgeteilt in „Steps“ (Schritte). Jeder Step entspricht einer Note-Position. Klickst du einen Step an, wird das zugehörige Sample an dieser Position abgespielt. In Padwolf hat der Step-Sequencer 16 Steps — also ein kompletter Takt in 16tel-Noten. Für jedes der 16 Pads gibt's eine eigene Zeile mit 16 anklickbaren Feldern.

Die 16-Step-Mathematik

Ein 4/4-Takt besteht aus 4 Viertelnoten. Jede Viertelnote wiederum besteht aus 4 Sechzehntelnoten. 4 × 4 = 16 Steps. Steps 1, 5, 9, 13 = die vier Viertelschläge (Zählzeiten 1, 2, 3, 4) Steps 3, 7, 11, 15 = die „ands“ (Zählzeiten „und“) Steps 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16 = die feinen 16tel-Subdivisionen Wenn du nur Steps 1, 5, 9, 13 klickst, hast du ein Four-on-the-Floor-Pattern. Wenn du jeden Step klickst, einen durchgehenden Ratsch.

Sequencer in Padwolf öffnen

Schritt für Schritt zum ersten Pattern

1. Drum-Samples auf Pads 1–4 legen (Kick, Snare, HiHat closed, HiHat open) 2. Im Sequencer-Tab Pad 1 wählen 3. Steps 1 und 9 klicken (Kick auf 1 und 3) 4. Pad 2 wählen, Steps 5 und 13 klicken (Snare auf 2 und 4) 5. Pad 3 wählen, alle ungeraden Steps klicken (HiHat-Achtel) 6. Play drücken — der Beat läuft im 4/4

A/B-Pattern nutzen

Padwolf bietet pro Track zwei Pattern-Varianten (A und B). Du schaltest zwischen ihnen um, um z. B. 3 Takte A zu spielen und 1 Takt B als Fill oder Variation. Typische Nutzung: • A = Standard-Pattern • B = Fill am Ende jeder 8. Takt (zusätzliche Kicks, Tom-Fills, Snare-Rolls) So vermeidest du monotones Loop-Feeling, ohne den Beat komplett neu schreiben zu müssen.

BPM und Swing

Zum Sequencer gehören BPM (Tempo) und Swing (Groove). Einstellung in Padwolf: • BPM-Slider global für die ganze Session • Swing-Slider mit Auswahl 1/16 oder 1/8 Beat-Basis: 90 BPM + 50 % Swing. Zum Ausprobieren kurz auf 60 % Swing hoch — der Groove ändert sich sofort hörbar.

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Frequently Asked Questions

Historisch gewachsen — die frühen Drum Machines (Roland TR-808, Akai MPC) hatten 16 Taster. Das entspricht einem 4/4-Takt in 16tel-Auflösung — fein genug für die meisten Pattern, grob genug für übersichtliche Bedienung.

In einem 16-Step-Grid direkt nicht. Trick: BPM verdoppeln und die Steps zählen dann als 32tel bei halber gefühlter Geschwindigkeit. Für echte 32tel-HiHat-Rolls hilft auch der Loop-Mode auf kurzen Samples.

Padwolfs Basis-Pattern hat 16 Steps = 1 Takt. Für längere Sequenzen nutz die A/B-Pattern-Funktion oder exportier den Loop mehrfach und schneide in der DAW.